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Anwalt Urheberrecht: Streitwert Deckelung § 97a UrhG bei Filesharing anwendbar

OLG Celle Beschluss vom 12.04.2019, Az.: 13 W 7/19 Bei urheberrechtlichen Abmahnungen aufgrund von illegalem Filesharing wird von den Rechteinhabern oft angeführt, dass die gesetzliche Deckelung der Anwaltskosten nach § 97a Abs. 3 S. 2 UrhG unbillig sei. Obwohl der Gesetzgeber ausdrücklich auch Filesharingfälle erfassen wollte. § 97a UrhG (Auszug) Absatz 3, Satz 2 UrhG Für die Inanspruchnahme anwaltlicher Dienstleistungen beschränkt ...

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Urheberrecht: BGH – Anschlussinhaber muss Täter außergerichtlich nicht benennen

Bei Filesharing muss Täter außergerichtlich nicht benannt werden BGH, Urteil vom 17.12.2020, Az.: I ZR 228/19 Der BGH hat entschieden und damit höchstrichterlich bestätigt, dass ein Internetanschlussinhaber bei Kenntnis des Täters einer über seinen Anschluss festgestellten Urheberrechtsverletzung durch Filesharing vorgerichtlich nicht dazu verpflichtet ist, diesen zu benennen. In einem gerichtlicher Verfahren muss der Täter dann jedoch benannt werden, wenn dieser im ...

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Urheberrecht, Filesharing: Infos bei Abmahnung durch IPPC Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Uns erreichte eine neue Filesharing Abmahnung der IPPC LAW Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Dabei handelt es sich jedoch um einen „alten“ Bekannten. Denn als Geschäftsführer und bearbeitender Rechtsanwalt wird Herr Daniel Sebastian benannt. Abmahnung wegen Filesharing über Bittorrent Forderung 747,60 EUR Abmahnung IPPC law wegen MG Premium Ltd. erhalten? Der Abmahnung liegt die Feststellung einer Urheberrechtsverletzung in der Tauschbörse Bittorrent zu Grunde. ...

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Wann verjähren Ansprüche bei Filesharing?

Die Verjährungsfristen bei Filesharing-Fällen sind für Betroffene ein wichtiger Aspekt, um sich gegen Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen zu verteidigen. Es gibt unterschiedliche Verjährungsfristen, die sich je nach Art des geltend gemachten Anspruchs unterscheiden. In der Regel werden Unterlassungs-, Schadensersatz- und Rechtsverfolgungsansprüche geltend gemacht. Nachfolgend erfahren Sie, welche Fristen gelten und worauf Sie achten müssen. Verjährung von Unterlassungsansprüchen und Rechtsanwaltskosten: 3 Jahre ...

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Rechtsanwalt Urheberrecht: Täter bei Filesharing muss außergerichtlich nicht benannt werden

Landgericht Leipzig, Beschluss vom 13. April 2017, Az: 05 S 487/16 Das Landgericht Leipzig (05 S 487/16) hat in seinem Beschluss bestätigt, dass ein abgemahnter Anschlussinhaber außergerichtlich nicht verpflichtet ist, den Täter der Rechtsverletzung zu benennen. Damit hat dieser auch nicht die durch ein Gerichtsverfahren entstandenen Kosten zu tragen.  Familienvater muss Täter einer Urheberrechtsverletzung nach Abmahnung nicht benennen Ein Familienvater ...

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Urheberrecht: EuGH – illegales Streaming gilt als Urheberrechtsverletzung

EuGH, Urteil vom 26.04.2017, Az.: C-527/15 Der Europäische Gerichtshof hat darüber befunden, dass Streaming von illegalen Werken eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Dabei ging es rechtlich darum, ob es sich bei einer Bereitstellung eines Streamingangebots um eine öffentliche Wiedergabe im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29 handelt. Sachverhalt: Geklagt hatte eine niederländische Organisation zum Schutz von Urheberrechten. Diese warf einem Gewerbetreibenden vor, ...

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BGH-Urteil zum Filesharing: Muss der Anschlussinhaber den Täter benennen?

Urheberrecht & Filesharing: Wer haftet bei illegalem Download über den heimischen Internetanschluss? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem vielbeachteten Urteil aus dem Jahr 2017 klargestellt: Wenn der Anschlussinhaber weiß, wer die Urheberrechtsverletzung begangen hat, muss er diesen Täter benennen – sonst droht ihm selbst die Verurteilung. Erfahren Sie hier, was das BGH-Urteil vom 30.03.2017 (Az.: I ZR 19/16 – „Loud“) für Sie ...

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Urheberrecht: LG Hamburg Linkhaftung bei Urheberrechtsverstößen an Bildern

LG Hamburg, Beschluss vom 18.11.2016, Az.: 310 O 402/16 Das Landgericht Hamburg hat als erstes deutsches Gericht im Rahmen einer einstweiligen Verfügung entschieden, dass bereits eine Verlinkung eine Urheberrechtsverletzung darstelle und erließ die vom Fotografen begehrte Anordnung durch entsprechenden Beschluss. Verlinkung auf fremdes Foto als Urheberrechtsverletzung? Sachverhalt: Der Antragsteller als Fotograf und Urheber eines Lichtbildwerkes begehrte gegenüber dem Seitenbetreiber aufgrund ...

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Urheberrecht, Filesharing: BGH WLAN-Verschlüsselung muss nicht geändert werden

BGH Urteil vom 24.11.2016, Az.: I ZR 220/15 Anschlussinhaber haftet nicht bei Verwendung eines voreingestellten Standardpassworts Der BGH hat eine Störerhaftung im Rahmen eines Filesharingverfahrens abgelehnt, wenn das voreingestellte WLAN Passwort nicht abgeändert wurde. Prüfungspflichten seien damit nicht verletzt worden. Sachverhalt: Die Klägerin ist Rechteinhaberin der Verwertungsrechte an dem Film „The Expendables 2“. Sie nimmt den Beklagten als Anschlussinhaber wegen ...

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Urheberrecht, Filesharing: Umfang der Nachforschungs- und Mitteilungspflichten durch den Anschlussinhaber

BGH Urteil vom 06.10.2016, Az.: I ZR 154/15 – Afterlife Der BGH hat sich in seiner jüngsten Entscheidung vom 6. Oktober 2016 mit dem Umfang der Nachforschungspflicht sowie der Mitteilung des Anschlussinhabers beschäftigt. Dabei stellte der BGH in seinem Urteil klar, dass es grundsätzlich ausreicht, wenn der Anschlussinhaber einen möglichen Täter benennt. Die vom BGH zu beantworteten Fragen waren dabei: ...

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Urheberrecht: Umfang der sekundären Darlegungslast bei Urheberrechtsverletzung

Umfang der sekundären Darlegungs- und Beweislast bei des Anschlussinhabers bei Filesharing Grundsätzlich besteht in Filesharingverfahren zunächst eine tatsächliche Vermutung der Täterschaft des Anschlussinhabers. Diese Vermutung kann jedoch widerlegt werden. Die spannende Frage ist jedoch, welche Angaben sind hierfür erforderlich? BGH Entscheidung – Sommer unseres Lebens, BGH-Urteil vom 12. Mai 2010, Az.: I ZR 121/08 „Den Inhaber eines Internetanschlusses, von dem ...

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Welche Vertragsstrafe bei Hamburger Brauch zu zahlen

Höhe der Vertragsstrafe bei Unterlassungserklärungen Vielfach werden Rechtsverstöße mittels Abmahnung und einem Unterlassungsanspruch geahndet. Doch was passiert, wenn nach Abgabe der strafbewährten Unterlassungserklärung und einer erneuten Verletzungshandlung eine Vertragsstrafe gefordert wird. Welche Vertragsstrafenhöhe ist bei Vorliegen einer Unterlassungserklärung nach Hamburger Brauch angemessen und wonach wird diese bestimmt? Grundlage von Vertragsstrafen ist die Formulierung in der Unterlassungserklärung, welche durch Annahme ein ...

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